Druckentlastung und Komfort: Anti-Dekubitus Hilfsmittel für Ihre Gesundheit
Herzlich willkommen in unserer Kategorie für Anti-Dekubitus Hilfsmittel! Hier finden Sie alles, was Sie für die Vorbeugung und Linderung von Druckgeschwüren (Dekubitus) benötigen. Wir wissen, wie wichtig es ist, die Lebensqualität von Menschen mit eingeschränkter Mobilität zu erhalten und zu verbessern. Deshalb bieten wir Ihnen eine sorgfältig ausgewählte Palette hochwertiger Produkte, die auf dem neuesten Stand der Forschung und Technik basieren. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass Sie oder Ihre Angehörigen sich wohlfühlen und aktiv am Leben teilnehmen können.
Ein Dekubitus, auch bekannt als Druckgeschwür oder Wundliegen, entsteht durch anhaltenden Druck auf die Haut, insbesondere über Knochenvorsprüngen. Dies führt zu einer Minderdurchblutung des Gewebes und kann, unbehandelt, schwere Schäden verursachen. Besonders gefährdet sind bettlägerige oder immobilitätsbedingte Personen, deren Bewegungsfähigkeit eingeschränkt ist. Doch mit den richtigen Anti-Dekubitus Hilfsmitteln können Sie effektiv vorbeugen und die Heilung bereits bestehender Geschwüre unterstützen.
Wir verstehen, dass die Auswahl des richtigen Produkts überwältigend sein kann. Deshalb möchten wir Ihnen mit unserem umfassenden Sortiment und detaillierten Informationen zur Seite stehen. Ob Matratzen, Kissen, Auflagen oder spezielle Pflegeprodukte – bei uns finden Sie die passende Lösung für Ihre individuellen Bedürfnisse. Denn Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden liegen uns am Herzen.
Warum Anti-Dekubitus Hilfsmittel so wichtig sind
Stellen Sie sich vor, Sie könnten sich nicht mehr frei bewegen. Jeder Druckpunkt wird zur Belastung, jede Bewegung schmerzt. Ein Dekubitus kann diese Situation noch verschlimmern und das Leben erheblich beeinträchtigen. Aber das muss nicht sein! Mit den richtigen Anti-Dekubitus Hilfsmitteln können Sie:
- Druckstellen vermeiden: Durch die gleichmäßige Verteilung des Körpergewichts wird der Druck auf gefährdete Bereiche reduziert.
- Die Durchblutung fördern: Spezielle Materialien und Designs unterstützen die natürliche Blutzirkulation und versorgen das Gewebe mit Sauerstoff und Nährstoffen.
- Schmerzen lindern: Eine weiche und anpassungsfähige Oberfläche minimiert den Druck und sorgt für mehr Komfort.
- Die Heilung unterstützen: Bei bereits bestehenden Dekubitusgeschwüren können spezielle Auflagen und Kissen die Heilung fördern und das Gewebe schützen.
- Ihre Lebensqualität verbessern: Durch mehr Komfort und Bewegungsfreiheit können Sie aktiv am Leben teilnehmen und Ihre Unabhängigkeit bewahren.
Wir möchten Ihnen helfen, diese Vorteile zu nutzen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Deshalb bieten wir Ihnen eine breite Palette an Anti-Dekubitus Hilfsmitteln, die auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten sind.
Unser Sortiment: Für jeden Bedarf die passende Lösung
In unserer Kategorie für Anti-Dekubitus Hilfsmittel finden Sie eine vielfältige Auswahl an Produkten, die Ihnen bei der Vorbeugung und Behandlung von Druckgeschwüren helfen. Hier ein Überblick über unsere wichtigsten Produktgruppen:
Anti-Dekubitus Matratzen
Die Matratze ist das Herzstück der Dekubitusprophylaxe. Sie bietet eine großflächige Druckentlastung und sorgt für eine optimale Körperanpassung. Bei uns finden Sie verschiedene Arten von Anti-Dekubitus Matratzen, die sich in Material, Aufbau und Funktionalität unterscheiden:
- Weichlagerungsmatratzen: Diese Matratzen bestehen aus Schaumstoff oder Viscoschaum und passen sich optimal an die Körperkonturen an. Sie bieten eine gute Druckentlastung und sind besonders für Patienten mit geringem bis mittlerem Dekubitusrisiko geeignet.
- Wechseldruckmatratzen: Diese Matratzen verfügen über mehrere Luftkammern, die sich abwechselnd befüllen und entleeren. Dadurch wird der Druck auf die Haut regelmäßig verlagert und die Durchblutung gefördert. Wechseldruckmatratzen sind ideal für Patienten mit hohem Dekubitusrisiko oder bereits bestehenden Geschwüren.
- Hybridmatratzen: Diese Matratzen kombinieren die Vorteile von Weichlagerungs- und Wechseldruckmatratzen. Sie bieten eine gute Druckentlastung und fördern gleichzeitig die Durchblutung.
Bei der Auswahl der richtigen Matratze sollten Sie folgende Faktoren berücksichtigen:
- Das Dekubitusrisiko des Patienten: Je höher das Risiko, desto effektiver sollte die Matratze sein.
- Das Körpergewicht des Patienten: Die Matratze sollte das Gewicht des Patienten tragen können, ohne zu stark einzusinken.
- Die individuellen Bedürfnisse des Patienten: Einige Patienten bevorzugen eine weiche, andere eine festere Matratze.
Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl der richtigen Matratze und helfen Ihnen, die beste Lösung für Ihre individuellen Bedürfnisse zu finden.
Anti-Dekubitus Kissen
Kissen sind eine ideale Ergänzung zur Matratze und eignen sich besonders für die Entlastung von gefährdeten Körperstellen wie Fersen, Knöcheln, Steißbein und Hüften. Bei uns finden Sie eine große Auswahl an Anti-Dekubitus Kissen in verschiedenen Formen und Größen:
- Fersenkissen: Diese Kissen entlasten die Fersen und beugen Druckstellen vor. Sie sind besonders für bettlägerige Patienten geeignet.
- Sitzkissen: Diese Kissen verteilen den Druck beim Sitzen gleichmäßig und entlasten das Steißbein und die Hüften. Sie sind ideal für Rollstuhlfahrer oder Menschen, die lange sitzen müssen.
- Lagerungskissen: Diese Kissen dienen der individuellen Positionierung des Patienten und entlasten bestimmte Körperstellen. Sie sind vielseitig einsetzbar und können an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden.
Auch bei der Auswahl des richtigen Kissens sollten Sie das Dekubitusrisiko, das Körpergewicht und die individuellen Bedürfnisse des Patienten berücksichtigen.
Anti-Dekubitus Auflagen
Auflagen sind eine flexible und kostengünstige Möglichkeit, den Druck auf gefährdete Körperstellen zu reduzieren. Sie können auf Matratzen, Stühlen oder Rollstühlen verwendet werden und bieten eine zusätzliche Polsterung und Druckentlastung. Bei uns finden Sie verschiedene Arten von Anti-Dekubitus Auflagen:
- Schaumstoffauflagen: Diese Auflagen sind leicht und einfach zu handhaben. Sie bieten eine gute Druckentlastung und sind für Patienten mit geringem bis mittlerem Dekubitusrisiko geeignet.
- Gelauflagen: Diese Auflagen sind besonders weich und passen sich optimal an die Körperkonturen an. Sie bieten eine sehr gute Druckentlastung und sind ideal für Patienten mit hohem Dekubitusrisiko oder bereits bestehenden Geschwüren.
- Lammfellauflagen: Lammfellauflagen sind natürlich und atmungsaktiv. Sie wirken temperaturausgleichend und feuchtigkeitsabsorbierend und beugen so Hautirritationen vor.
Auflagen sind eine praktische Ergänzung zu Matratzen und Kissen und können die Dekubitusprophylaxe effektiv unterstützen.
Pflegeprodukte zur Dekubitusprophylaxe
Neben den oben genannten Hilfsmitteln spielt auch die richtige Hautpflege eine wichtige Rolle bei der Dekubitusprophylaxe. Eine gesunde und gepflegte Haut ist widerstandsfähiger gegen Druck und Reibung. Bei uns finden Sie eine Auswahl an speziellen Pflegeprodukten, die die Hautbarriere stärken und die Haut vor Austrocknung schützen:
- Hautschutzcremes: Diese Cremes bilden eine Schutzschicht auf der Haut und schützen sie vor Feuchtigkeit, Reizstoffen und Bakterien.
- Hautpflegeöle: Diese Öle pflegen die Haut und machen sie geschmeidig. Sie sind besonders für trockene und empfindliche Haut geeignet.
- Reinigungslotionen: Diese Lotionen reinigen die Haut sanft und schonend, ohne sie auszutrocknen.
Achten Sie bei der Auswahl der Pflegeprodukte auf eine gute Verträglichkeit und vermeiden Sie Produkte mit Alkohol oder Duftstoffen.
Die richtige Anwendung: So nutzen Sie Anti-Dekubitus Hilfsmittel optimal
Die Wirksamkeit von Anti-Dekubitus Hilfsmitteln hängt nicht nur von der Qualität der Produkte ab, sondern auch von der richtigen Anwendung. Hier einige Tipps, wie Sie die Hilfsmittel optimal nutzen können:
- Regelmäßige Positionswechsel: Wechseln Sie regelmäßig die Position des Patienten, um den Druck auf die Haut zu verlagern.
- Hautkontrolle: Kontrollieren Sie die Haut regelmäßig auf Rötungen, Druckstellen oder Blasen.
- Hautpflege: Pflegen Sie die Haut täglich mit geeigneten Pflegeprodukten.
- Ernährung: Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen.
- Flüssigkeitszufuhr: Sorgen Sie für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, um die Hautelastizität zu erhalten.
- Anpassung der Hilfsmittel: Passen Sie die Hilfsmittel regelmäßig an die Bedürfnisse des Patienten an.
- Beratung: Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten, welche Hilfsmittel für Sie am besten geeignet sind.
Mit der richtigen Anwendung und Pflege können Sie die Lebensqualität von Menschen mit eingeschränkter Mobilität erheblich verbessern und das Risiko von Dekubitus minimieren.
Die Auswahl des richtigen Hilfsmittels: Worauf Sie achten sollten
Die Auswahl des richtigen Anti-Dekubitus Hilfsmittels ist entscheidend für den Erfolg der Dekubitusprophylaxe. Hier sind einige wichtige Faktoren, die Sie bei Ihrer Entscheidung berücksichtigen sollten:
- Dekubitusrisiko: Das Dekubitusrisiko des Patienten ist der wichtigste Faktor bei der Auswahl des Hilfsmittels. Je höher das Risiko, desto effektiver sollte das Hilfsmittel sein.
- Körpergewicht: Das Körpergewicht des Patienten beeinflusst die Druckverteilung und die Belastung der Haut. Das Hilfsmittel sollte das Gewicht des Patienten tragen können, ohne zu stark einzusinken.
- Mobilität: Die Mobilität des Patienten beeinflusst die Notwendigkeit von Positionswechseln und die Art des Hilfsmittels. Patienten mit eingeschränkter Mobilität benötigen in der Regel effektivere Hilfsmittel.
- Hautzustand: Der Zustand der Haut beeinflusst die Empfindlichkeit gegenüber Druck und Reibung. Patienten mit empfindlicher Haut benötigen besonders schonende Hilfsmittel.
- Individuelle Bedürfnisse: Die individuellen Bedürfnisse und Vorlieben des Patienten sollten bei der Auswahl des Hilfsmittels berücksichtigt werden. Einige Patienten bevorzugen eine weiche, andere eine festere Unterlage.
- Budget: Die Kosten der Hilfsmittel können variieren. Es ist wichtig, ein Hilfsmittel zu wählen, das den individuellen Bedürfnissen entspricht und gleichzeitig das Budget nicht übersteigt.
Wir helfen Ihnen gerne bei der Auswahl des richtigen Hilfsmittels und beraten Sie individuell zu Ihren Bedürfnissen und Anforderungen.
Technologien und Materialien im Überblick
Die Welt der Anti-Dekubitus Hilfsmittel ist geprägt von innovativen Technologien und Materialien, die alle darauf abzielen, Druck zu reduzieren und die Haut zu schonen. Hier ein kurzer Überblick:
Viscoschaum
Viscoschaum, auch Memory Foam genannt, passt sich durch Körperwärme und Druck optimal den Körperkonturen an. Er verteilt den Druck gleichmäßig und reduziert so das Risiko von Druckstellen. Viscoschaum ist besonders für Patienten mit geringem bis mittlerem Dekubitusrisiko geeignet.
Luftzellen
Luftzellen werden in Wechseldruckmatratzen und -kissen eingesetzt. Sie werden abwechselnd befüllt und entleert, um den Druck auf die Haut regelmäßig zu verlagern. Luftzellen sind ideal für Patienten mit hohem Dekubitusrisiko oder bereits bestehenden Geschwüren.
Gel
Gel ist ein sehr weiches und anpassungsfähiges Material, das sich optimal an die Körperkonturen anpasst. Es bietet eine sehr gute Druckentlastung und ist ideal für Patienten mit empfindlicher Haut oder bereits bestehenden Geschwüren.
Lammfell
Lammfell ist ein natürliches Material, das temperaturausgleichend und feuchtigkeitsabsorbierend wirkt. Es beugt Hautirritationen vor und ist besonders für Patienten mit empfindlicher Haut geeignet.
Microfaser
Microfaser ist ein atmungsaktives und hautfreundliches Material, das Feuchtigkeit ableitet und die Haut trocken hält. Es ist ideal für Patienten, die zu Schwitzen neigen.
Die Wahl des richtigen Materials hängt von den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben des Patienten ab. Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl des optimalen Materials für Ihre Situation.
Anti-Dekubitus Hilfsmittel im Alltag: Tipps für pflegende Angehörige
Die Pflege von Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die viel Zeit und Energie erfordert. Als pflegender Angehöriger spielen Sie eine entscheidende Rolle bei der Dekubitusprophylaxe. Hier einige Tipps, die Ihnen im Alltag helfen können:
- Beziehen Sie den Patienten in die Pflege ein: Erklären Sie dem Patienten, warum die Dekubitusprophylaxe wichtig ist und wie er selbst dazu beitragen kann.
- Schaffen Sie eine angenehme Atmosphäre: Sorgen Sie für eine entspannte und stressfreie Umgebung, in der sich der Patient wohlfühlt.
- Nehmen Sie sich Zeit für die Pflege: Hasten Sie nicht und nehmen Sie sich ausreichend Zeit für die Pflege des Patienten.
- Achten Sie auf Ihre eigene Gesundheit: Vergessen Sie nicht, auf Ihre eigene Gesundheit zu achten. Nehmen Sie sich Auszeiten und holen Sie sich Unterstützung, wenn Sie diese benötigen.
- Informieren Sie sich: Informieren Sie sich über die neuesten Erkenntnisse und Technologien im Bereich der Dekubitusprophylaxe.
- Nutzen Sie Beratungsangebote: Nutzen Sie die Beratungsangebote von Ärzten, Apothekern und Pflegefachkräften.
Wir möchten Sie bei Ihrer wichtigen Aufgabe unterstützen und Ihnen mit unserem Wissen und unseren Produkten zur Seite stehen.
Dekubitusgrade im Detail
Die Einteilung von Dekubitus erfolgt in verschiedene Grade, die den Schweregrad der Hautschädigung widerspiegeln. Die Kenntnis dieser Grade ist wichtig, um die richtige Behandlung zu wählen:
- Grad 1: Nicht wegdrückbare Rötung intakter Haut. Die Haut ist intakt, aber gerötet und schmerzt. Die Rötung verschwindet nicht, wenn der Druck entfernt wird.
- Grad 2: Teilverlust der Haut. Es liegt eine oberflächliche Wunde vor, die wie eine Blase, eine Abschürfung oder ein flaches Geschwür aussieht.
- Grad 3: Vollständiger Hautverlust. Es liegt ein tiefer Krater vor, der bis in das Unterhautgewebe reicht. Es können Fettgewebe sichtbar sein.
- Grad 4: Vollständiger Gewebeverlust. Die Wunde reicht bis zu Muskeln, Knochen oder Sehnen. Es kann zu Knocheninfektionen kommen.
Es ist wichtig, einen Dekubitus frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, um eine Verschlimmerung zu vermeiden. Bei Verdacht auf einen Dekubitus sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen.
Die Rolle der Ernährung bei der Dekubitusprophylaxe
Eine ausgewogene Ernährung spielt eine wichtige Rolle bei der Dekubitusprophylaxe. Eine gute Ernährung versorgt die Haut mit wichtigen Nährstoffen und stärkt die Hautbarriere. Achten Sie auf eine ausreichende Zufuhr von:
- Eiweiß: Eiweiß ist wichtig für den Aufbau und die Reparatur von Gewebe.
- Vitaminen: Vitamine, insbesondere Vitamin C und Vitamin E, sind wichtig für die Kollagenbildung und den Schutz der Haut vor freien Radikalen.
- Mineralstoffen: Mineralstoffe, insbesondere Zink und Selen, sind wichtig für die Wundheilung und die Stärkung des Immunsystems.
- Flüssigkeit: Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist wichtig für die Hautelastizität und die Durchblutung.
Eine Mangelernährung kann das Risiko von Dekubitus erhöhen. Bei Bedarf kann eine zusätzliche Ernährungstherapie sinnvoll sein.
Zusätzliche Maßnahmen zur Dekubitusprophylaxe
Neben den oben genannten Maßnahmen gibt es noch weitere Möglichkeiten, das Risiko von Dekubitus zu reduzieren:
- Druckentlastende Lagerung: Verwenden Sie spezielle Lagerungstechniken, um den Druck auf gefährdete Körperstellen zu reduzieren.
- Bewegungsförderung: Fördern Sie die Beweglichkeit des Patienten, um die Durchblutung zu verbessern und die Haut zu stärken.
- Schmerzlinderung: Lindern Sie Schmerzen, um eine Schonhaltung zu vermeiden, die zu Druckstellen führen kann.
- Kontrolle von Begleiterkrankungen: Kontrollieren Sie Begleiterkrankungen wie Diabetes oder Durchblutungsstörungen, die das Risiko von Dekubitus erhöhen können.
- Schulung: Schulen Sie sich und Ihre Angehörigen über die Grundlagen der Dekubitusprophylaxe.
Tabellarische Übersicht der Anti-Dekubitus Hilfsmittel
| Hilfsmittel | Einsatzbereich | Geeignet für | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|---|---|
| Weichlagerungsmatratze | Bettlägerige Patienten | Geringes bis mittleres Dekubitusrisiko | Gute Druckentlastung, einfache Handhabung | Nicht geeignet bei hohem Dekubitusrisiko |
| Wechseldruckmatratze | Bettlägerige Patienten | Hohes Dekubitusrisiko, bestehende Geschwüre | Sehr gute Druckentlastung, fördert die Durchblutung | Kann laut sein, höherer Preis |
| Fersenkissen | Bettlägerige Patienten | Druckentlastung der Fersen | Einfache Anwendung, gezielte Entlastung | Nur für die Fersen geeignet |
| Sitzkissen | Rollstuhlfahrer, sitzende Tätigkeiten | Druckentlastung des Steißbeins und der Hüften | Verbessert den Sitzkomfort, reduziert den Druck | Nur für den Sitzbereich geeignet |
| Schaumstoffauflage | Matratzen, Stühle, Rollstühle | Geringes bis mittleres Dekubitusrisiko | Leicht, einfach zu handhaben, kostengünstig | Weniger effektiv als Gelauflagen |
| Gelauflage | Matratzen, Stühle, Rollstühle | Hohes Dekubitusrisiko, bestehende Geschwüre | Sehr gute Druckentlastung, hohe Anpassungsfähigkeit | Höherer Preis, kann schwer sein |
FAQ: Ihre Fragen rund um Anti-Dekubitus Hilfsmittel
Was genau ist ein Dekubitus und wie entsteht er?
Ein Dekubitus, auch Druckgeschwür oder Wundliegen genannt, ist eine Schädigung der Haut und des darunterliegenden Gewebes, die durch anhaltenden Druck entsteht. Dieser Druck führt zu einer Minderdurchblutung des Gewebes, wodurch es nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird. Die Folge ist, dass das Gewebe abstirbt und ein Geschwür entsteht. Besonders gefährdet sind Menschen, die bettlägerig oder in ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkt sind.
Wer ist besonders gefährdet, einen Dekubitus zu entwickeln?
Besonders gefährdet sind:
- Bettlägerige oder immobilitätsbedingte Personen
- Menschen mit neurologischen Erkrankungen (z.B. Schlaganfall, Multiple Sklerose)
- Menschen mit Diabetes mellitus
- Menschen mit Durchblutungsstörungen
- Menschen mit Mangelernährung
- Ältere Menschen mit dünner und empfindlicher Haut
Welche Anzeichen deuten auf einen beginnenden Dekubitus hin?
Erste Anzeichen für einen beginnenden Dekubitus können sein:
- Rötung der Haut, die auch nach Entlastung nicht verschwindet
- Schmerzen oder Druckempfindlichkeit in dem betroffenen Bereich
- Verhärtung der Haut
- Blasenbildung
- Offene Stellen oder Geschwüre
Bei Verdacht auf einen Dekubitus sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen.
Wie kann man einem Dekubitus vorbeugen?
Die wichtigste Maßnahme zur Dekubitusprophylaxe ist die Druckentlastung. Dies kann durch folgende Maßnahmen erreicht werden:
- Regelmäßige Positionswechsel (mindestens alle zwei Stunden)
- Verwendung von Anti-Dekubitus Matratzen und Kissen
- Verwendung von druckentlastenden Auflagen
- Regelmäßige Hautkontrolle und Hautpflege
- Ausgewogene Ernährung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr
Welche Arten von Anti-Dekubitus Matratzen gibt es und welche ist die richtige für mich?
Es gibt verschiedene Arten von Anti-Dekubitus Matratzen:
- Weichlagerungsmatratzen: Diese Matratzen bestehen aus Schaumstoff oder Viscoschaum und passen sich optimal an die Körperkonturen an. Sie bieten eine gute Druckentlastung und sind besonders für Patienten mit geringem bis mittlerem Dekubitusrisiko geeignet.
- Wechseldruckmatratzen: Diese Matratzen verfügen über mehrere Luftkammern, die sich abwechselnd befüllen und entleeren. Dadurch wird der Druck auf die Haut regelmäßig verlagert und die Durchblutung gefördert. Wechseldruckmatratzen sind ideal für Patienten mit hohem Dekubitusrisiko oder bereits bestehenden Geschwüren.
- Hybridmatratzen: Diese Matratzen kombinieren die Vorteile von Weichlagerungs- und Wechseldruckmatratzen. Sie bieten eine gute Druckentlastung und fördern gleichzeitig die Durchblutung.
Die Wahl der richtigen Matratze hängt vom Dekubitusrisiko, dem Körpergewicht und den individuellen Bedürfnissen des Patienten ab. Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl der richtigen Matratze.
Wie oft sollte ich die Position des Patienten wechseln?
Die Position des Patienten sollte mindestens alle zwei Stunden gewechselt werden. Bei Patienten mit hohem Dekubitusrisiko oder bereits bestehenden Geschwüren kann ein häufigerer Positionswechsel erforderlich sein.
Kann ich Anti-Dekubitus Hilfsmittel auch im Rollstuhl verwenden?
Ja, es gibt spezielle Anti-Dekubitus Kissen und Auflagen, die für die Verwendung im Rollstuhl geeignet sind. Diese Kissen und Auflagen verteilen den Druck beim Sitzen gleichmäßig und entlasten das Steißbein und die Hüften.
Wie pflege ich Anti-Dekubitus Hilfsmittel richtig?
Die Pflege von Anti-Dekubitus Hilfsmitteln hängt vom Material ab. Schaumstoff- und Gelauflagen können in der Regel mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Wechseldruckmatratzen sollten regelmäßig auf Beschädigungen überprüft werden. Lammfellauflagen können bei Bedarf in der Waschmaschine gewaschen werden. Beachten Sie die Pflegehinweise des Herstellers.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für Anti-Dekubitus Hilfsmittel?
Die Kosten für Anti-Dekubitus Hilfsmittel können von der Krankenkasse übernommen werden, wenn eine medizinische Notwendigkeit besteht. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über eine Verordnung und erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse nach den genauen Bedingungen.