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Willkommen in unserer Kategorie Cholesterinsenker – Ihrem Weg zu einem gesunden Herzen!

Ein hoher Cholesterinspiegel kann sich wie eine tickende Zeitbombe anfühlen. Er bedroht nicht nur Ihre Lebensqualität, sondern auch Ihre wertvolle Gesundheit. Wir verstehen Ihre Sorgen und möchten Ihnen mit unserer sorgfältig zusammengestellten Auswahl an Cholesterinsenkern zur Seite stehen. Entdecken Sie bewährte Lösungen, die Ihnen helfen, Ihr Herz zu schützen und voller Energie das Leben zu genießen.

Warum Cholesterin senken so wichtig ist

Cholesterin ist eine fettähnliche Substanz, die unser Körper für viele lebenswichtige Funktionen benötigt. Allerdings kann ein zu hoher Cholesterinspiegel im Blut, insbesondere das „schlechte“ LDL-Cholesterin, zu Ablagerungen in den Arterien führen. Diese Ablagerungen, auch Plaques genannt, verengen die Gefäße und können im schlimmsten Fall zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. Ein gesunder Cholesterinspiegel ist daher entscheidend für ein langes und erfülltes Leben.

Die Risiken eines erhöhten Cholesterinspiegels

Ein erhöhter Cholesterinspiegel verursacht oft lange Zeit keine Beschwerden. Gerade das macht ihn so gefährlich. Unbemerkt schreitet die Arterienverkalkung (Arteriosklerose) voran, bis es plötzlich zu gravierenden gesundheitlichen Problemen kommt. Zu den möglichen Folgen gehören:

  • Koronare Herzkrankheit (KHK): Verengung der Herzkranzgefäße, die zu Angina Pectoris (Brustenge) und Herzinfarkt führen kann.
  • Schlaganfall: Durchblutungsstörung im Gehirn, die zu dauerhaften Schäden führen kann.
  • Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK): Verengung der Arterien in den Beinen, die zu Schmerzen beim Gehen und im schlimmsten Fall zur Amputation führen kann.

Es ist also keine Übertreibung zu sagen, dass die Kontrolle Ihres Cholesterinspiegels ein entscheidender Schritt für Ihre langfristige Gesundheit ist. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass Sie unbeschwert und mit einem starken Herzen durchs Leben gehen können.

Unsere Auswahl an Cholesterinsenkern

Wir bieten Ihnen eine vielfältige Auswahl an Cholesterinsenkern, die auf unterschiedliche Weise wirken und individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt werden können. Bei uns finden Sie sowohl rezeptpflichtige Medikamente als auch natürliche Alternativen, die Sie bei der Senkung Ihres Cholesterinspiegels unterstützen können.

Rezeptpflichtige Cholesterinsenker

Rezeptpflichtige Cholesterinsenker sind in der Regel sehr wirksam und werden von Ihrem Arzt verschrieben, wenn eine Ernährungsumstellung und andere Lebensstiländerungen nicht ausreichen, um Ihren Cholesterinspiegel ausreichend zu senken. Zu den gängigsten Gruppen gehören:

Statine

Statine sind die am häufigsten verschriebenen Cholesterinsenker. Sie hemmen ein Enzym in der Leber, das für die Cholesterinproduktion verantwortlich ist. Dadurch wird die Produktion von LDL-Cholesterin reduziert und der Cholesterinspiegel im Blut sinkt. Bekannte Statine sind beispielsweise Atorvastatin, Simvastatin und Rosuvastatin.

Wirkungsweise: Statine blockieren das Enzym HMG-CoA-Reduktase, das eine Schlüsselrolle bei der Cholesterinsynthese in der Leber spielt. Durch die Hemmung dieses Enzyms wird weniger Cholesterin produziert, was zu einer Senkung des LDL-Cholesterins im Blut führt. Zusätzlich können Statine auch den HDL-Cholesterinspiegel (das „gute“ Cholesterin) leicht erhöhen und die Triglyceridwerte senken.

Vorteile:

  • Sehr wirksam bei der Senkung des LDL-Cholesterins
  • Gut untersucht und seit vielen Jahren im Einsatz
  • Reduzieren das Risiko von Herzinfarkt und Schlaganfall

Mögliche Nebenwirkungen:

  • Muskelschmerzen und -schwäche
  • Erhöhte Leberwerte
  • In seltenen Fällen: Diabetes

Wichtige Hinweise: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und informieren Sie ihn, wenn Sie unter Muskelschmerzen oder -schwäche leiden. Regelmäßige Kontrollen der Leberwerte sind empfehlenswert.

Ezetimib

Ezetimib wirkt, indem es die Aufnahme von Cholesterin aus der Nahrung im Darm hemmt. Es wird oft in Kombination mit Statinen eingesetzt, um den Cholesterinspiegel noch weiter zu senken.

Wirkungsweise: Ezetimib blockiert ein Protein im Darm (NPC1L1), das für die Aufnahme von Cholesterin aus der Nahrung verantwortlich ist. Dadurch wird weniger Cholesterin in den Körper aufgenommen und der LDL-Cholesterinspiegel sinkt. Ezetimib kann auch in Kombination mit Statinen eingesetzt werden, um eine noch stärkere Cholesterinsenkung zu erreichen.

Vorteile:

  • Wirksam bei der Senkung des LDL-Cholesterins
  • Kann in Kombination mit Statinen eingesetzt werden
  • Weniger Nebenwirkungen als Statine

Mögliche Nebenwirkungen:

  • Bauchschmerzen
  • Durchfall
  • Müdigkeit

Wichtige Hinweise: Ezetimib kann die Wirkung von Statinen verstärken, wodurch das Risiko von Nebenwirkungen erhöht werden kann. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten.

PCSK9-Hemmer

PCSK9-Hemmer sind eine relativ neue Klasse von Cholesterinsenkern, die das Protein PCSK9 blockieren. PCSK9 sorgt dafür, dass LDL-Rezeptoren auf der Oberfläche von Leberzellen abgebaut werden. Durch die Blockade von PCSK9 stehen mehr LDL-Rezeptoren zur Verfügung, die LDL-Cholesterin aus dem Blut aufnehmen können. PCSK9-Hemmer werden als Injektion verabreicht und sind sehr wirksam bei der Senkung des LDL-Cholesterins.

Wirkungsweise: PCSK9-Hemmer blockieren das Protein PCSK9, das den Abbau von LDL-Rezeptoren auf der Oberfläche von Leberzellen fördert. Durch die Blockade von PCSK9 stehen mehr LDL-Rezeptoren zur Verfügung, die LDL-Cholesterin aus dem Blut aufnehmen können. Dies führt zu einer deutlichen Senkung des LDL-Cholesterins.

Vorteile:

  • Sehr wirksam bei der Senkung des LDL-Cholesterins
  • Auch bei Patienten mit Statin-Unverträglichkeit geeignet
  • Reduzieren das Risiko von Herzinfarkt und Schlaganfall

Mögliche Nebenwirkungen:

  • Reaktionen an der Injektionsstelle
  • Grippeähnliche Symptome
  • In seltenen Fällen: Allergische Reaktionen

Wichtige Hinweise: PCSK9-Hemmer werden in der Regel nur bei Patienten eingesetzt, bei denen Statine nicht ausreichend wirken oder nicht vertragen werden. Die Behandlung erfolgt durch Injektionen, die in der Regel alle zwei Wochen oder einmal im Monat verabreicht werden.

Fibrate

Fibrate senken vor allem die Triglyceridwerte im Blut und erhöhen gleichzeitig das HDL-Cholesterin. Sie werden häufig bei Patienten mit erhöhten Triglyceridwerten und niedrigem HDL-Cholesterin eingesetzt.

Wirkungsweise: Fibrate aktivieren den PPARα-Rezeptor, der eine wichtige Rolle im Fettstoffwechsel spielt. Durch die Aktivierung des PPARα-Rezeptors werden die Triglyceridwerte gesenkt und der HDL-Cholesterinspiegel erhöht. Fibrate können auch den LDL-Cholesterinspiegel leicht senken.

Vorteile:

  • Wirksam bei der Senkung der Triglyceridwerte
  • Erhöhen den HDL-Cholesterinspiegel
  • Können bei Patienten mit erhöhten Triglyceridwerten und niedrigem HDL-Cholesterin eingesetzt werden

Mögliche Nebenwirkungen:

  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Erhöhte Leberwerte
  • In seltenen Fällen: Gallensteine

Wichtige Hinweise: Fibrate können die Wirkung von Blutverdünnern verstärken. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Regelmäßige Kontrollen der Leberwerte sind empfehlenswert.

Gallensäurebinder

Gallensäurebinder binden Gallensäuren im Darm, wodurch die Leber gezwungen wird, mehr Gallensäuren aus Cholesterin zu produzieren. Dadurch wird der Cholesterinspiegel im Blut gesenkt.

Wirkungsweise: Gallensäurebinder binden Gallensäuren im Darm und verhindern deren Rückresorption in den Körper. Da die Leber Gallensäuren aus Cholesterin produziert, muss sie mehr Cholesterin verbrauchen, um den Gallensäureverlust auszugleichen. Dies führt zu einer Senkung des Cholesterinspiegels im Blut.

Vorteile:

  • Wirksam bei der Senkung des LDL-Cholesterins
  • Können bei Patienten mit Statin-Unverträglichkeit eingesetzt werden

Mögliche Nebenwirkungen:

  • Verstopfung
  • Blähungen
  • Bauchschmerzen

Wichtige Hinweise: Gallensäurebinder können die Aufnahme anderer Medikamente beeinträchtigen. Nehmen Sie andere Medikamente daher mindestens eine Stunde vor oder vier Stunden nach der Einnahme von Gallensäurebindern ein.

Natürliche Cholesterinsenker

Neben rezeptpflichtigen Medikamenten gibt es auch eine Reihe von natürlichen Substanzen, die Ihnen helfen können, Ihren Cholesterinspiegel zu senken. Diese natürlichen Alternativen sind oft gut verträglich und können eine wertvolle Ergänzung zu einer gesunden Lebensweise sein.

Rotschimmelreis

Rotschimmelreis enthält Monacolin K, eine Substanz, die in ihrer Wirkung dem Statin Lovastatin ähnelt. Rotschimmelreis kann den Cholesterinspiegel senken, sollte aber nur nach Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden, da er ähnliche Nebenwirkungen wie Statine haben kann.

Wirkungsweise: Rotschimmelreis enthält Monacolin K, das die gleiche chemische Struktur wie das Statin Lovastatin hat. Monacolin K hemmt ebenfalls das Enzym HMG-CoA-Reduktase in der Leber und reduziert dadurch die Cholesterinproduktion.

Vorteile:

  • Kann den Cholesterinspiegel senken
  • Natürliche Alternative zu Statinen

Mögliche Nebenwirkungen:

  • Ähnliche Nebenwirkungen wie Statine (Muskelschmerzen, erhöhte Leberwerte)

Wichtige Hinweise: Rotschimmelreis sollte nur nach Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden, da er ähnliche Nebenwirkungen wie Statine haben kann. Die Dosierung sollte sorgfältig beachtet werden. Schwangere und stillende Frauen sollten Rotschimmelreis nicht einnehmen.

Pflanzensterine und Pflanzenstanole

Pflanzensterine und Pflanzenstanole sind natürliche Bestandteile von Pflanzen, die die Aufnahme von Cholesterin im Darm hemmen können. Sie sind in vielen Lebensmitteln wie Margarine, Joghurt und Müsli enthalten und können auch als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden.

Wirkungsweise: Pflanzensterine und Pflanzenstanole ähneln in ihrer Struktur dem Cholesterin. Sie konkurrieren mit dem Cholesterin um die Aufnahme im Darm und reduzieren dadurch die Menge an Cholesterin, die in den Körper aufgenommen wird.

Vorteile:

  • Wirksam bei der Senkung des LDL-Cholesterins
  • Gut verträglich
  • In vielen Lebensmitteln enthalten

Mögliche Nebenwirkungen:

  • In seltenen Fällen: Magen-Darm-Beschwerden

Wichtige Hinweise: Pflanzensterine und Pflanzenstanole sollten im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung eingenommen werden. Sie können die Wirkung von Statinen verstärken.

Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren sind essentielle Fettsäuren, die vor allem in fettem Fisch wie Lachs, Makrele und Hering vorkommen. Sie können die Triglyceridwerte senken und das HDL-Cholesterin erhöhen. Omega-3-Fettsäuren sind auch als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich.

Wirkungsweise: Omega-3-Fettsäuren beeinflussen den Fettstoffwechsel auf verschiedene Weise. Sie senken die Produktion von Triglyceriden in der Leber, erhöhen die Aktivität von Enzymen, die Triglyceride abbauen, und verbessern die Insulinsensitivität. Zusätzlich können Omega-3-Fettsäuren auch entzündungshemmend wirken.

Vorteile:

  • Senken die Triglyceridwerte
  • Erhöhen das HDL-Cholesterin
  • Entzündungshemmend

Mögliche Nebenwirkungen:

  • In hohen Dosen: Magen-Darm-Beschwerden, erhöhte Blutungsneigung

Wichtige Hinweise: Omega-3-Fettsäuren können die Wirkung von Blutverdünnern verstärken. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Blutverdünner einnehmen. Achten Sie auf eine hochwertige Qualität der Omega-3-Fettsäuren-Präparate.

Ballaststoffe

Ballaststoffe sind unverdauliche Pflanzenfasern, die in vielen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten vorkommen. Sie können die Aufnahme von Cholesterin im Darm hemmen und somit den Cholesterinspiegel senken.

Wirkungsweise: Ballaststoffe binden Cholesterin und Gallensäuren im Darm und verhindern deren Rückresorption in den Körper. Dadurch wird mehr Cholesterin über den Stuhl ausgeschieden und der Cholesterinspiegel im Blut sinkt. Zusätzlich können Ballaststoffe auch das Sättigungsgefühl fördern und die Verdauung regulieren.

Vorteile:

  • Senken den Cholesterinspiegel
  • Fördern das Sättigungsgefühl
  • Regulieren die Verdauung

Mögliche Nebenwirkungen:

  • Bei zu schneller Erhöhung der Ballaststoffzufuhr: Blähungen, Bauchschmerzen

Wichtige Hinweise: Erhöhen Sie die Ballaststoffzufuhr langsam, um Magen-Darm-Beschwerden zu vermeiden. Trinken Sie ausreichend Wasser, um Verstopfung vorzubeugen.

Weitere wichtige Maßnahmen zur Cholesterinsenkung

Neben der Einnahme von Cholesterinsenkern gibt es eine Reihe weiterer Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um Ihren Cholesterinspiegel zu senken und Ihre Herzgesundheit zu verbessern.

Ernährungsumstellung

Eine gesunde Ernährung ist das A und O für einen gesunden Cholesterinspiegel. Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und magerem Eiweiß. Reduzieren Sie den Konsum von gesättigten Fettsäuren, Transfetten und Cholesterin. Vermeiden Sie stark verarbeitete Lebensmittel, Fast Food und zuckerhaltige Getränke.

Empfehlungen für eine cholesterinsenkende Ernährung:

  • Essen Sie viel Obst und Gemüse (mindestens 5 Portionen pro Tag)
  • Wählen Sie Vollkornprodukte anstelle von Weißmehlprodukten
  • Essen Sie mageres Eiweiß wie Fisch, Geflügel, Hülsenfrüchte und Tofu
  • Verwenden Sie gesunde Fette wie Olivenöl, Rapsöl und Leinöl
  • Essen Sie regelmäßig Nüsse und Samen
  • Reduzieren Sie den Konsum von rotem Fleisch und Wurstwaren
  • Vermeiden Sie stark verarbeitete Lebensmittel, Fast Food und zuckerhaltige Getränke

Regelmäßige Bewegung

Regelmäßige Bewegung hilft nicht nur, das Gewicht zu halten oder zu reduzieren, sondern senkt auch den Cholesterinspiegel. Versuchen Sie, mindestens 150 Minuten pro Woche moderate oder 75 Minuten pro Woche intensive körperliche Aktivität zu betreiben. Finden Sie eine Sportart, die Ihnen Spaß macht, und integrieren Sie Bewegung in Ihren Alltag.

Beispiele für cholesterinsenkende Aktivitäten:

  • Zügiges Gehen
  • Joggen
  • Schwimmen
  • Radfahren
  • Tanzen
  • Gartenarbeit

Gewichtsreduktion

Übergewicht und insbesondere Bauchfett können den Cholesterinspiegel negativ beeinflussen. Eine Gewichtsreduktion kann helfen, den Cholesterinspiegel zu senken und das Risiko von Herzkrankheiten zu reduzieren.

Tipps zur Gewichtsreduktion:

  • Essen Sie weniger Kalorien, als Sie verbrauchen
  • Essen Sie ausgewogene Mahlzeiten mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten
  • Betreiben Sie regelmäßig Sport
  • Vermeiden Sie zuckerhaltige Getränke und stark verarbeitete Lebensmittel
  • Schlafen Sie ausreichend
  • Reduzieren Sie Stress

Rauchstopp

Rauchen schädigt die Blutgefäße und senkt das HDL-Cholesterin (das „gute“ Cholesterin). Ein Rauchstopp ist eine der besten Maßnahmen, die Sie für Ihre Herzgesundheit ergreifen können.

Tipps zum Rauchstopp:

  • Suchen Sie sich professionelle Hilfe
  • Vermeiden Sie Situationen, die Sie zum Rauchen verleiten
  • Nutzen Sie Nikotinersatzprodukte
  • Belohnen Sie sich für Ihre Erfolge

Stressmanagement

Chronischer Stress kann den Cholesterinspiegel erhöhen. Finden Sie Wege, um Stress abzubauen, wie z.B. Entspannungsübungen, Yoga, Meditation oder Zeit in der Natur.

Tipps zum Stressmanagement:

  • Machen Sie regelmäßig Entspannungsübungen
  • Treiben Sie Sport
  • Verbringen Sie Zeit in der Natur
  • Pflegen Sie soziale Kontakte
  • Schlafen Sie ausreichend
  • Lernen Sie, „Nein“ zu sagen

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Cholesterinsenkern

Was ist Cholesterin und warum ist es wichtig?

Cholesterin ist eine fettähnliche Substanz, die unser Körper für viele lebenswichtige Funktionen benötigt, z.B. für den Aufbau von Zellmembranen und die Produktion von Hormonen. Es wird hauptsächlich in der Leber produziert, aber auch über die Nahrung aufgenommen. Es gibt zwei Haupttypen von Cholesterin: LDL-Cholesterin (das „schlechte“ Cholesterin) und HDL-Cholesterin (das „gute“ Cholesterin). Ein zu hoher LDL-Cholesterinspiegel kann zu Ablagerungen in den Arterien führen und das Risiko von Herzkrankheiten erhöhen, während HDL-Cholesterin dazu beiträgt, Cholesterin aus den Arterien zu entfernen.

Wann sollte man Cholesterinsenker einnehmen?

Cholesterinsenker sollten in der Regel dann eingenommen werden, wenn eine Ernährungsumstellung und andere Lebensstiländerungen nicht ausreichen, um den Cholesterinspiegel ausreichend zu senken. Ihr Arzt wird Ihren individuellen Risikofaktor für Herzkrankheiten beurteilen und entscheiden, ob eine medikamentöse Behandlung erforderlich ist. Faktoren, die bei der Entscheidung berücksichtigt werden, sind z.B. Alter, Geschlecht, Blutdruck, Raucherstatus und Vorliegen anderer Erkrankungen wie Diabetes.

Welche Arten von Cholesterinsenkern gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Cholesterinsenkern, die auf unterschiedliche Weise wirken. Zu den gängigsten Gruppen gehören Statine, Ezetimib, PCSK9-Hemmer, Fibrate und Gallensäurebinder. Statine sind die am häufigsten verschriebenen Cholesterinsenker und hemmen die Cholesterinproduktion in der Leber. Ezetimib hemmt die Aufnahme von Cholesterin im Darm. PCSK9-Hemmer blockieren ein Protein, das den Abbau von LDL-Rezeptoren fördert. Fibrate senken vor allem die Triglyceridwerte und erhöhen das HDL-Cholesterin. Gallensäurebinder binden Gallensäuren im Darm und senken dadurch den Cholesterinspiegel.

Welche Nebenwirkungen können Cholesterinsenker haben?

Wie alle Medikamente können auch Cholesterinsenker Nebenwirkungen haben. Die Art und Häufigkeit der Nebenwirkungen hängt von der Art des Cholesterinsenkers ab. Zu den möglichen Nebenwirkungen von Statinen gehören z.B. Muskelschmerzen, erhöhte Leberwerte und in seltenen Fällen Diabetes. Ezetimib kann Bauchschmerzen, Durchfall und Müdigkeit verursachen. PCSK9-Hemmer können Reaktionen an der Injektionsstelle und grippeähnliche Symptome verursachen. Fibrate können Magen-Darm-Beschwerden und erhöhte Leberwerte verursachen. Gallensäurebinder können Verstopfung, Blähungen und Bauchschmerzen verursachen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken.

Können natürliche Cholesterinsenker helfen?

Ja, es gibt eine Reihe von natürlichen Substanzen, die Ihnen helfen können, Ihren Cholesterinspiegel zu senken. Dazu gehören z.B. Rotschimmelreis, Pflanzensterine und Pflanzenstanole, Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffe. Rotschimmelreis enthält Monacolin K, das in seiner Wirkung dem Statin Lovastatin ähnelt. Pflanzensterine und Pflanzenstanole hemmen die Aufnahme von Cholesterin im Darm. Omega-3-Fettsäuren senken die Triglyceridwerte und erhöhen das HDL-Cholesterin. Ballaststoffe hemmen die Aufnahme von Cholesterin im Darm und fördern die Verdauung. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie natürliche Cholesterinsenker einnehmen.

Wie lange muss man Cholesterinsenker einnehmen?

Die Einnahme von Cholesterinsenkern ist in der Regel eine langfristige Behandlung. In den meisten Fällen müssen Cholesterinsenker ein Leben lang eingenommen werden, um den Cholesterinspiegel zu kontrollieren und das Risiko von Herzkrankheiten zu reduzieren. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Bedenken haben.

Was passiert, wenn man Cholesterinsenker absetzt?

Wenn Sie Cholesterinsenker absetzen, kann Ihr Cholesterinspiegel wieder ansteigen und das Risiko von Herzkrankheiten erhöhen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Cholesterinsenker absetzen. Er kann Ihnen helfen, eine sichere und effektive Strategie zu entwickeln, um Ihren Cholesterinspiegel zu kontrollieren.

Gibt es Wechselwirkungen zwischen Cholesterinsenkern und anderen Medikamenten?

Ja, es gibt Wechselwirkungen zwischen Cholesterinsenkern und anderen Medikamenten. Statine können z.B. mit bestimmten Antibiotika, Antimykotika und Grapefruitsaft interagieren. Ezetimib kann die Wirkung von Statinen verstärken. Fibrate können die Wirkung von Blutverdünnern verstärken. Gallensäurebinder können die Aufnahme anderer Medikamente beeinträchtigen. Informieren Sie Ihren Arzt über alle Medikamente, die Sie einnehmen, um mögliche Wechselwirkungen zu vermeiden.

Wie oft sollte man den Cholesterinspiegel kontrollieren lassen?

Die Häufigkeit der Cholesterinkontrollen hängt von Ihrem individuellen Risikofaktor für Herzkrankheiten ab. In der Regel wird der Cholesterinspiegel einmal jährlich kontrolliert. Wenn Sie Cholesterinsenker einnehmen, wird Ihr Arzt Ihren Cholesterinspiegel möglicherweise häufiger kontrollieren, um die Wirksamkeit der Behandlung zu überwachen.