Zecken

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Zecken: Kleine Plagegeister, großer Schutz – Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen

Die Natur ruft, die Sonne lacht, und wir zieht es hinaus ins Grüne! Ob beim entspannten Spaziergang im Wald, beim ausgelassenen Picknick auf der Wiese oder beim Abenteuerurlaub in den Bergen – die warmen Monate sind Balsam für die Seele. Doch leider lauern im hohen Gras, in Büschen und Unterholz auch kleine, unerwünschte Begleiter: Zecken. Diese winzigen Parasiten können nicht nur lästig sein, sondern auch ernsthafte Krankheiten übertragen. Deshalb ist es wichtig, sich und seine Lieben wirksam vor Zeckenstichen zu schützen. In unserer Online-Apotheke finden Sie eine breite Palette an Produkten, die Ihnen dabei helfen, die Zeckenzeit unbeschwert zu genießen. Denn Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden liegen uns am Herzen.

Zecken sind Spinnentiere, die sich vom Blut von Menschen und Tieren ernähren. Sie sind in vielen Regionen der Welt verbreitet und besonders aktiv, wenn die Temperaturen steigen. Ein Zeckenstich selbst ist oft schmerzlos und wird daher nicht immer sofort bemerkt. Das macht die kleinen Blutsauger so gefährlich, denn während des Saugaktes können sie Krankheitserreger übertragen. Zu den bekanntesten von Zecken übertragenen Krankheiten gehören die Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Beide Erkrankungen können schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. Aber keine Sorge, mit den richtigen Schutzmaßnahmen können Sie das Risiko einer Infektion deutlich reduzieren.

Die Gefahren, die von Zecken ausgehen

Zecken sind nicht nur lästige Blutsauger, sondern können auch ernsthafte Krankheiten übertragen. Die beiden wichtigsten Erkrankungen, die durch Zeckenstiche ausgelöst werden können, sind Borreliose und FSME.

Borreliose: Eine heimtückische Erkrankung

Die Borreliose, auch Lyme-Krankheit genannt, ist eine bakterielle Infektion, die durch das Bakterium Borrelia burgdorferi verursacht wird. Übertragen wird die Borreliose durch den Stich einer infizierten Zecke. Die Symptome einer Borreliose können vielfältig sein und ähneln oft denen anderer Erkrankungen, was die Diagnose erschwert. Zu den häufigsten Symptomen gehören:

  • Wanderröte: Eine ringförmige Rötung um die Einstichstelle, die sich langsam ausbreitet.
  • Grippeähnliche Symptome: Fieber, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Müdigkeit.
  • Gelenkschmerzen: Besonders häufig betroffen sind die Kniegelenke.
  • Neurologische Beschwerden: Nervenschmerzen, Lähmungen, Gedächtnisstörungen.
  • Herzprobleme: Herzrhythmusstörungen, Herzmuskelentzündung.

Die Borreliose kann in verschiedenen Stadien verlaufen. Unbehandelt kann die Erkrankung chronisch werden und zu dauerhaften Schäden an Gelenken, Nerven und Organen führen. Deshalb ist es wichtig, nach einem Zeckenstich aufmerksam auf mögliche Symptome zu achten und bei Verdacht auf Borreliose umgehend einen Arzt aufzusuchen. Die Borreliose kann in der Regel gut mit Antibiotika behandelt werden, insbesondere wenn sie frühzeitig erkannt wird.

FSME: Schutz durch Impfung

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine Viruserkrankung, die ebenfalls durch Zecken übertragen wird. Im Gegensatz zur Borreliose gibt es gegen die FSME keine spezifische medikamentöse Behandlung. Die Erkrankung kann zu einer Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute führen, was schwerwiegende neurologische Schäden zur Folge haben kann. Zu den Symptomen einer FSME gehören:

  • Grippeähnliche Symptome: Fieber, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen.
  • Neurologische Symptome: Nackensteifigkeit, Erbrechen, Bewusstseinsstörungen, Lähmungen.

In schweren Fällen kann die FSME tödlich verlaufen. Die gute Nachricht ist, dass es gegen die FSME eine wirksame Impfung gibt. Die Impfung wird insbesondere Menschen empfohlen, die in FSME-Risikogebieten leben oder sich dort aufhalten. Auch für Urlauber, die in Risikogebiete reisen, ist eine FSME-Impfung ratsam. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu klären, ob eine FSME-Impfung für Sie sinnvoll ist.

So schützen Sie sich effektiv vor Zeckenstichen

Vorbeugen ist besser als heilen! Mit den richtigen Schutzmaßnahmen können Sie das Risiko eines Zeckenstichs deutlich reduzieren und somit auch das Risiko einer Borreliose- oder FSME-Infektion minimieren.

Die richtige Kleidung: Barriere gegen Zecken

Die Wahl der richtigen Kleidung ist ein wichtiger Baustein im Zeckenschutz. Tragen Sie bei Aufenthalten im Freien, insbesondere in Wäldern, Wiesen und Gebüschen, am besten:

  • Lange Hosen: Stecken Sie die Hosenbeine in die Socken oder Stiefel, um den Zecken den Zugang zu Ihrer Haut zu erschweren.
  • Langärmlige Oberteile: Auch hier gilt, Ärmel möglichst eng anliegend tragen.
  • Geschlossene Schuhe: Vermeiden Sie offene Schuhe, die den Zecken einen leichten Zugang ermöglichen.
  • Helle Kleidung: Auf heller Kleidung lassen sich Zecken leichter erkennen und entfernen.

Zusätzlich können Sie Ihre Kleidung mit einem speziellen Insektenspray imprägnieren, das Zecken abwehrt. Beachten Sie dabei die Anweisungen des Herstellers.

Repellents: Zecken auf Distanz halten

Repellents sind Insektensprays, die auf die Haut aufgetragen werden und Zecken abwehren. Achten Sie beim Kauf eines Repellents auf folgende Punkte:

  • Wirksamkeit: Das Repellent sollte gegen Zecken wirksam sein.
  • Hautverträglichkeit: Das Repellent sollte gut verträglich sein und keine Hautreizungen verursachen.
  • Anwendungsdauer: Die Anwendungsdauer des Repellents sollte ausreichend lang sein.

Tragen Sie das Repellent großzügig auf alle unbedeckten Hautstellen auf, insbesondere auf die Beine, Arme und den Nacken. Wiederholen Sie die Anwendung regelmäßig, besonders nach dem Schwimmen oder starken Schwitzen.

Die richtige Verhaltensweise im Freien

Auch Ihr Verhalten im Freien kann dazu beitragen, das Risiko eines Zeckenstichs zu minimieren:

  • Vermeiden Sie hohes Gras und Unterholz: Bleiben Sie auf befestigten Wegen und meiden Sie hohes Gras und Unterholz, wo sich Zecken besonders gerne aufhalten.
  • Suchen Sie Ihren Körper nach Zecken ab: Nach jedem Aufenthalt im Freien sollten Sie Ihren Körper gründlich nach Zecken absuchen, insbesondere an schwer zugänglichen Stellen wie Leisten, Achseln, Kniekehlen und Kopfhaut.
  • Duschen Sie nach dem Aufenthalt im Freien: Duschen Sie nach dem Aufenthalt im Freien und waschen Sie Ihre Kleidung, um eventuell vorhandene Zecken zu entfernen.

Zecken richtig entfernen: So geht’s!

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann es passieren, dass Sie von einer Zecke gestochen werden. In diesem Fall ist es wichtig, die Zecke so schnell und richtig wie möglich zu entfernen, um das Risiko einer Krankheitsübertragung zu minimieren.

Die richtige Technik: So entfernen Sie die Zecke sicher

Für die Entfernung einer Zecke benötigen Sie eine Pinzette oder eine spezielle Zeckenzange oder Zeckenkarte. Gehen Sie dabei wie folgt vor:

  1. Fassen Sie die Zecke mit der Pinzette oder Zeckenzange möglichst nah an der Hautoberfläche.
  2. Ziehen Sie die Zecke langsam und gleichmäßig heraus. Vermeiden Sie es, die Zecke zu quetschen oder zu drehen, da dies dazu führen kann, dass Krankheitserreger in die Wunde gelangen.
  3. Desinfizieren Sie die Stichstelle nach der Entfernung der Zecke gründlich mit einem Desinfektionsmittel.
  4. Beobachten Sie die Stichstelle in den folgenden Wochen aufmerksam. Wenn sich eine Rötung bildet oder andere Symptome auftreten, suchen Sie einen Arzt auf.

Wichtig: Verwenden Sie keine Hausmittel wie Öl, Klebstoff oder Nagellackentferner, um die Zecke zu entfernen. Diese können dazu führen, dass die Zecke in Panik gerät und vermehrt Speichel mit Krankheitserregern in die Wunde abgibt.

Zeckenmittel zur Entfernung

Es gibt verschiedene Zeckenmittel, die speziell für die Entfernung von Zecken entwickelt wurden. Diese Mittel können die Entfernung der Zecke erleichtern und das Risiko einer Infektion verringern. Zu den gängigsten Zeckenmitteln gehören:

  • Zeckenzangen: Zeckenzangen sind speziell geformte Pinzetten, die das sichere Greifen und Entfernen der Zecke ermöglichen.
  • Zeckenkarten: Zeckenkarten sind flache Plastikkarten mit einer Kerbe, mit der die Zecke untergeschoben und herausgezogen werden kann.
  • Zeckenlasso: Ein Zeckenlasso ist ein feiner Draht, der um den Kopf der Zecke gelegt und dann zugezogen wird, um die Zecke herauszuziehen.

Wählen Sie das Zeckenmittel, mit dem Sie am besten zurechtkommen. Wichtig ist, dass Sie die Zecke schnell und sicher entfernen können.

Die richtige Nachsorge nach einem Zeckenstich

Auch nach der Entfernung der Zecke ist es wichtig, die Stichstelle und Ihren Körper aufmerksam zu beobachten. Achten Sie auf mögliche Symptome einer Borreliose oder FSME.

Beobachten Sie die Stichstelle

Beobachten Sie die Stichstelle in den folgenden Wochen aufmerksam. Achten Sie auf folgende Symptome:

  • Rötung: Eine ringförmige Rötung um die Einstichstelle, die sich langsam ausbreitet (Wanderröte).
  • Schwellung: Eine Schwellung der Stichstelle.
  • Schmerzen: Schmerzen an der Stichstelle.

Wenn Sie eine dieser Symptome bemerken, suchen Sie umgehend einen Arzt auf. Die Wanderröte ist ein typisches Anzeichen für eine Borreliose und sollte umgehend behandelt werden.

Achten Sie auf allgemeine Symptome

Achten Sie auch auf allgemeine Symptome wie:

  • Fieber
  • Kopfschmerzen
  • Gliederschmerzen
  • Müdigkeit

Diese Symptome können ebenfalls auf eine Borreliose oder FSME hindeuten. Suchen Sie bei Auftreten dieser Symptome ebenfalls einen Arzt auf.

Wann zum Arzt?

Ein Arztbesuch ist nach einem Zeckenstich immer dann ratsam, wenn:

  • Sie die Zecke nicht vollständig entfernen konnten.
  • Sich die Stichstelle entzündet.
  • Sie eine Wanderröte oder andere Symptome einer Borreliose oder FSME entwickeln.
  • Sie sich unsicher sind, ob Sie die Zecke richtig entfernt haben.

Ein Arzt kann Sie beraten, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind, wie z.B. eine Blutuntersuchung oder eine antibiotische Behandlung.

Zeckenschutz für Kinder: Besondere Vorsicht ist geboten

Kinder sind besonders gefährdet, von Zecken gestochen zu werden, da sie sich oft im Freien aufhalten und weniger aufmerksam auf Zecken achten. Deshalb ist ein umfassender Zeckenschutz für Kinder besonders wichtig.

Geeignete Kleidung und Repellents für Kinder

Auch für Kinder gilt: Tragen Sie bei Aufenthalten im Freien lange Hosen, langärmlige Oberteile und geschlossene Schuhe. Stecken Sie die Hosenbeine in die Socken oder Stiefel. Verwenden Sie für Kinder spezielle Repellents, die für Kinder geeignet sind und keine schädlichen Inhaltsstoffe enthalten. Achten Sie darauf, das Repellent nicht in die Augen oder den Mund des Kindes zu sprühen.

Regelmäßige Zeckenkontrolle bei Kindern

Kontrollieren Sie Ihre Kinder nach jedem Aufenthalt im Freien gründlich auf Zecken. Besonders gefährdete Stellen sind der Kopf, der Hals, die Achseln, die Leisten und die Kniekehlen. Entfernen Sie Zecken so schnell wie möglich mit einer Pinzette oder Zeckenzange.

Die FSME-Impfung für Kinder

Die FSME-Impfung wird auch für Kinder empfohlen, die in FSME-Risikogebieten leben oder sich dort aufhalten. Sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt, um zu klären, ob eine FSME-Impfung für Ihr Kind sinnvoll ist.

Zeckenschutz für Haustiere: Schützen Sie Ihre treuen Begleiter

Nicht nur Menschen, sondern auch Haustiere können von Zecken gestochen werden und sich mit Krankheiten infizieren. Deshalb ist ein umfassender Zeckenschutz auch für Ihre treuen Begleiter wichtig.

Geeignete Zeckenmittel für Haustiere

Es gibt verschiedene Zeckenmittel, die speziell für Haustiere entwickelt wurden. Diese Mittel sind in Form von Spot-on-Präparaten, Halsbändern oder Sprays erhältlich. Spot-on-Präparate werden auf die Haut des Tieres aufgetragen und wirken über mehrere Wochen. Zeckenhalsbänder geben kontinuierlich Wirkstoffe ab, die Zecken abwehren. Zeckensprays werden auf das Fell des Tieres aufgesprüht und wirken sofort.

Lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt beraten, welches Zeckenmittel für Ihr Haustier am besten geeignet ist. Achten Sie darauf, das Zeckenmittel nur nach Anweisung des Tierarztes anzuwenden und die Dosierung genau einzuhalten.

Regelmäßige Zeckenkontrolle bei Haustieren

Kontrollieren Sie Ihr Haustier regelmäßig auf Zecken, insbesondere nach Spaziergängen im Freien. Entfernen Sie Zecken so schnell wie möglich mit einer Pinzette oder Zeckenzange. Achten Sie darauf, die Zecke vollständig zu entfernen und die Stichstelle zu desinfizieren.

Impfungen für Haustiere

Es gibt Impfungen gegen bestimmte von Zecken übertragene Krankheiten, die für Haustiere sinnvoll sein können. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt, um zu klären, ob eine Impfung für Ihr Haustier empfehlenswert ist.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Thema Zecken

Was sind Zecken und wo kommen sie vor?

Zecken sind kleine, blutsaugende Parasiten, die zur Familie der Spinnentiere gehören. Sie kommen weltweit vor, bevorzugen jedoch feuchte und warme Umgebungen wie Wälder, Wiesen und Gebüsche. Sie lauern im Gras oder auf Sträuchern und warten darauf, von einem vorbeigehenden Wirt (Mensch oder Tier) abgestreift zu werden.

Wie erkenne ich einen Zeckenstich?

Ein Zeckenstich selbst ist oft schmerzlos und wird daher nicht immer sofort bemerkt. Manchmal kann man eine kleine, rote Stelle an der Einstichstelle sehen. Wenn die Zecke noch saugt, ist sie als kleiner, dunkler Punkt auf der Haut erkennbar.

Sind alle Zecken gefährlich?

Nicht jede Zecke trägt Krankheitserreger in sich. Das Risiko einer Infektion hängt davon ab, ob die Zecke mit Borreliose-Bakterien oder FSME-Viren infiziert ist. Da man das einer Zecke nicht ansehen kann, sollte man jeden Zeckenstich ernst nehmen und die Stichstelle beobachten.

Wie lange dauert es, bis eine Zecke Krankheiten überträgt?

Das Risiko einer Borreliose-Übertragung steigt mit der Saugdauer der Zecke. Es wird angenommen, dass die Bakterien erst nach etwa 12 bis 24 Stunden in den Wirt gelangen. Bei FSME kann die Übertragung jedoch bereits kurz nach dem Stich erfolgen.

Was tun, wenn die Zecke abbricht?

Wenn der Kopf der Zecke beim Entfernen in der Haut stecken bleibt, ist das in der Regel nicht gefährlich. Der Körper stößt den Rest in der Regel von selbst ab. Die Stelle sollte jedoch weiterhin beobachtet und desinfiziert werden, um Entzündungen vorzubeugen.

Kann man sich gegen Borreliose impfen lassen?

Nein, es gibt keine Impfung gegen Borreliose. Die Erkrankung kann jedoch mit Antibiotika behandelt werden, insbesondere wenn sie frühzeitig erkannt wird.

Wie lange dauert es, bis sich Borreliose-Symptome zeigen?

Die Symptome einer Borreliose können unterschiedlich sein und treten nicht immer sofort auf. Die Wanderröte, ein typisches Symptom, kann wenige Tage bis Wochen nach dem Stich auftreten. Auch grippeähnliche Symptome können auftreten.

Was ist der Unterschied zwischen Borreliose und FSME?

Borreliose ist eine bakterielle Infektion, die mit Antibiotika behandelt werden kann. FSME ist eine Viruserkrankung, gegen die es keine spezifische Behandlung gibt. Es gibt eine Impfung gegen FSME, aber keine gegen Borreliose.

Wie lange ist die Inkubationszeit bei FSME?

Die Inkubationszeit bei FSME beträgt in der Regel 7 bis 14 Tage, kann aber auch bis zu 28 Tage dauern.

Kann man nach einem Zeckenstich vorsorglich Antibiotika nehmen?

Nein, eine vorsorgliche Antibiotikabehandlung nach einem Zeckenstich ist in der Regel nicht notwendig und wird nicht empfohlen. Die Antibiotika sollten nur eingenommen werden, wenn Symptome einer Borreliose auftreten und von einem Arzt verschrieben werden.

Welche Hausmittel helfen gegen Zecken?

Es gibt verschiedene Hausmittel, die eine abwehrende Wirkung auf Zecken haben sollen, wie z.B. Kokosöl, Schwarzkümmelöl oder ätherische Öle. Allerdings ist die Wirksamkeit dieser Mittel wissenschaftlich nicht ausreichend belegt. Sie können unterstützend wirken, sollten aber nicht als alleiniger Schutz vor Zeckenstichen verwendet werden.

Sind Zecken auch im Winter aktiv?

Zecken sind vor allem in den warmen Monaten aktiv, wenn die Temperaturen über 7 Grad Celsius liegen. Bei Frost und Schnee ziehen sie sich in den Boden zurück und überwintern. An milden Wintertagen können sie jedoch auch aktiv sein.

Wie lange können Zecken ohne Nahrung überleben?

Zecken können mehrere Monate ohne Nahrung überleben. Die genaue Dauer hängt von der Zeckenart, dem Entwicklungsstadium und den Umgebungsbedingungen ab.

Kann man Zecken im Garten vermeiden?

Ja, es gibt einige Maßnahmen, die man ergreifen kann, um Zecken im Garten zu vermeiden:

  • Halten Sie den Rasen kurz gemäht.
  • Entfernen Sie Gestrüpp und Laub, in dem sich Zecken verstecken können.
  • Sorgen Sie für eine offene und sonnige Umgebung.
  • Verwenden Sie natürliche Zeckenabwehrmittel wie Lavendel oder Rosmarin.

Wie entsorge ich eine Zecke richtig?

Die Zecke sollte so entsorgt werden, dass sie keine Gefahr mehr darstellt. Sie können die Zecke:

  • In ein Glas mit Alkohol legen.
  • Mit einem harten Gegenstand zerquetschen.
  • In der Toilette herunterspülen.

Vermeiden Sie es, die Zecke einfach auf den Boden zu werfen, da sie sonst wieder aktiv werden könnte.

Welche Rolle spielt das Klima beim Zeckenbefall?

Das Klima hat einen großen Einfluss auf die Zeckenpopulation. Warme und feuchte Bedingungen fördern die Vermehrung und Aktivität von Zecken. Der Klimawandel könnte dazu führen, dass sich Zecken in immer mehr Regionen ausbreiten und die Zeckenzeit verlängert wird.

Gibt es eine Meldepflicht für Zeckenstiche oder Borreliose-Erkrankungen?

In Deutschland besteht keine generelle Meldepflicht für Zeckenstiche. Allerdings ist die Borreliose in einigen Bundesländern meldepflichtig. Die FSME ist bundesweit meldepflichtig.

Kann ich meine Haustiere auch impfen lassen?

Ja, es gibt Impfungen für Hunde gegen Borreliose. Diese Impfung kann sinnvoll sein, wenn Ihr Hund in einem Risikogebiet lebt oder häufig im Freien unterwegs ist. Katzen können nicht gegen Borreliose geimpft werden.

Wo finde ich Informationen über Zeckenrisikogebiete?

Informationen über Zeckenrisikogebiete finden Sie beim Robert Koch-Institut (RKI) oder bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt. Auf den Webseiten dieser Institutionen werden regelmäßig Karten mit den aktuellen FSME-Risikogebieten veröffentlicht.